Donnerstag, 16. August 2007

Interessante Studie

 

Überraschende Umfrage-Ergebnisse

M체ssen wir unser Bild von der technikaffinen "Generation @" revidieren?
Scheinbar ja, denn das Ergebnis einer Umfrage von TNS-Infratest ist überraschend für alle, die Jugendliche für kleine Computerexperten halten: Fast die Hälfte aller Lehrlinge mit Haupt- oder Realschulabschluss kann nicht kompetent mit einem Computer arbeiten. Das ist das finstere Fazit der Befragung unter 200 Personalentscheidern: 46 Prozent der insgesamt rund 500.000 Lehrlinge in Handwerk und Industrie besitzen "keine ausreichenden Kenntnisse im Umgang mit Computern und dem Internet".

Quelle:MSN - Computer&Technik

 

12 Kommentare:

  1. stimmt volker   stimmt leider leider   der artikel ist sehr interessant - aber er bringt grade f체r mich keine neuen fakten die jugendlichen haben meist computertechnisch wenig ahnung - das, was sie sich selbst an wissen zusammensuchen oder mit freunden erarbeiten   lehrer, die ihnen kursmäßig die technik und das know how beibringen, gibt es sehr wenige - da ist es schon viel, wenn sie ein wenig textbearbeitung und tabellenkalkulation haben   es sind auch keine schulstunden dafür ausgewiesen - man muss das in die allgemeinen fächer "reinstopfen" oder nachmittagliche arbeitsgemeinschaften anbieten . . .  beides keine idealbedingungen für fundierte schulung   viele lehrer "trauen sich" auch nicht sehr, mit ihren klassen ins internet zu gehen - einmal wegen der möglichkeit, die sie den kids damit zur verfügung stellen und zum anderen aus furcht, diese könnten diese möglichkeiten ausnutzen zu was_weiß_ich_für schandtaten *VBG*   und natürlich stimmt das auch - das große interesse der kids richtet sich meist nicht auf suche nach wissen sondern auf downloadmöglichkeit von musik, bildern  und "schnickschnack" - wobei die gefahr von echtem "schabernack" auch immer da ist - selbst, wenn du als lehrer vorn alle 15 schülercomps "einsehen" kannst und sogar "bedienen" - möglichkeiten ergeben sich immer, denn du kannst nur nacheinander kontrollieren   viele lehrer scheuen diese verantwortung und haben oft auch nicht die ausbildung und fertigkeiten dazu - keine eigene unterrichtung  und bei nicht-interesse keine ahnung *lächel* - und dazu die "angst_vor_blamage" - die kids könnten mehr wissen als ihr lehrer *VBG* ich kann meine ehemaligen kollegen zum teil verstehen, wenn's mir auch leid tut um unseren sch철nen computersaal, der halt wirklich zu wenig genutzt wird   Das Problem beginnt schon in der Schulzeit: In der Schule müssen sich in Deutschland im Durchschnitt noch 100 Schüler acht PCs teilen. Die Initiative IT-Fitness will jenseits von Schulbüchern und Lehrplänen Angebote schaffen, die den beruflichen Umgang mit Computer, E-Mail und Internet trainieren.   das wäre natürlich eine fantastische sache, nur kommt sie lei

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  2. Wobei ich in 1. - 2. Punkten wiedersprechen muß!!!   Wenn ich an meinen alten Computerkurs in der Schule denke, (Jahrgang 85/86,9.Schuljahr) da war ans Internet überhaupt nicht dran zu denken. Wir haben uns mit Grundkenntnisse Basic auseinander gesetzt.Heute hat man doch schon andere m철glichkeiten.   viele lehrer scheuen diese verantwortung und haben oft auch nicht die ausbildung und fertigkeiten dazu - keine eigene unterrichtung  und bei nicht-interesse keine ahnung *lächel* - und dazu die "angst_vor_blamage" - die kids könnten mehr wissen als ihr lehrer *VBG*   Also, da habe  ich absolut kein Verständniss dafür. Das es Lehrer heute schwerer haben als vielleicht zu meiner Schulzeit ist absolut richtig.Aber ich denke ein guter Pädagoge dürfte doch das Wissen von Schülern so gezielt einsetzen können,das ihnen  Arbeit abnimmt u. im weiteren lernt der/-die doch automatisch mit dazu.   Klar bin ich der meinung lernen darf keine Einbahnstr. sein.   Aber in der heutigen Multimedia Zeit ist es doch fast 체berlebenswichtig,das sich die Kiddies damit auskennen.   Und wenn ich noch etwas als Kritikpunkt  anbringen darf Wenn ich z.B. den Stundenplan von meinen Azubis sehe u. Sport da als umbedingtes Pflichtfach reingesetzt wird, in einer Berufsschule, anstatt diese Std. vielleicht f체r Fachbezogene F채cher einzusetzen dann kann ich diesem Argument auch nicht so ganz folgen- es sind auch keine schulstunden dafür ausgewiesen - man muss das in die allgemeinen fächer "reinstopfen" oder nachmittagliche arbeitsgemeinschaften anbieten . . .  beides keine idealbedingungen für fundierte schulung Aber Sanne nichts f체r ungut aber ich finde das thema einfach wichtig u. da ich eh immer gerne Diskutiere....

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  3. *l채chel*   volker: MICH brauchst du nicht zu 체berzeugen!   ich habe in meinen letzten schuljahren alles getan, um meine sch체ler an computer und internet anschluss zu bringen:   auf elternabenden den eltern ans herz gelegt, dass ihre kids computer (mit internet anschluss) BRAUCHEN!   alle m철glichen tricks benutzt, um die sch체ler mit interesse an das medium zu bringen   ne extra msn group gegr체ndet, in der sie lernen konnten, sich im internet zu bewegen   hausaufgaben in die group gestellt mit links zur information   morgens kurz vor schulbeginn eine arbeitsaufgabe gestellt in verschiedenen fächern, die in der stunde beantwortet werden musste und anschließend gemeinsam bewertet wurde   referate verteilt, die mit powerpointpr채sentationen erstellt werden konnten und in vortr채gen vorgestellt wurden   gruppenaufgaben gegeben, die zu spitzenleistungen anregten   bilderordner anlegen lassen und 체ber das einstellen von bildern informiert und nat체rlich 체ber 짤fragen und trafficklau   webseiten mit hintergrund und bildern anlegen lassen in der group und speichern unter HTML code erkl채rt und ge체bt   usw   diese group gibt es noch, aber leider wird sie nicht mehr allzu viel frequentiert - die ehemaligen sind in der ausbildung und viel neue gibt es nicht   und als ich dann pensioniert war, hab ich noch ein jahr weiter ehrenamtlich computerkurse f체r sch체ler nachmittags erteilt

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  4. Wenn ich an meinen alten Computerkurs in der Schule denke,
    (Jahrgang 85/86,9.Schuljahr) da war ans Internet 체berhaupt nicht dran zu denken
      Kein Wunder, zu dieser Zeit waren die grundlegenden Protokolle (TCP/IP) noch nicht wirklich als allgemeinverbindliche Standards durchgesetzt. "Netze" gab es an Universitäten und beim Militär, aber in der Wirtschaft noch so gut wie gar nicht. Was wir heute als "Internet" bezeichnen, entwickelte sich erst rund zehn Jahre später.

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  5. hallo Susanne,   lehrer, die ihnen kursmäßig die technik und das know how beibringen, gibt es sehr wenige   Ich kann das nicht beurteilen. Aber ich habe selber schonmal (vor ein paar Jahren) als "Dozent" in der Erwachsenenqualifizierung Kurse gehalten und kann zumindest von mir behaupten, daß meine damaligen "Schüler" - im wesentlichen Arbeitslose, die vom "Amt" zu einer Qualifikationsmaßnahme abkommandiert wurden - da tatsächlich was gelernt haben. Ich habe sie zwar nicht grade auf die MSN-Groups aufmerksam gemacht, aber wie man mit einem Browser umgeht, war Bestandteil des Lehrstoffes. Die "Jungs" hatten alle, teilweise seit Jahren, zuhause irgendwelche Rechner und waren es gewohnt, bisweilen stundenlang in irgendwelchen Chaträumen abzuhängen, und vor allem kannten sie alle Adressen für illegale Downloads - aber sie hatten sich noch nie um die Einstellungen ihres Browsers gtekümmert.   Im Moment steht mir ein vergleichbarer Einsatz wieder bevor. Ab Mitte September werde ich vermutlich an einer Schule in Schwerin einmal pro Monat eine Woche lang Kurse halten. Diesmal tatsäclich mit "Kids", und die Schule hat mir mitgeteilt, daß sie derart viele Anmeldungen für ihr Sonderangebot (mit mir als Lehrer) haben, daß sie schon Anmeldefristen mit bis zu einem Jahr Wartezeit ausschreiben mußten.   Merkwürdig. Die Kids haben doch IT-Unterricht. Aber sie haben scheinbar wenigstens in Schwerin ein echtes Bedürfnis, noch "mehr" zu lernen. Gut, ich werde es ihnen beizubringen versuchen, und ich habe gewiß keine Scheu, sie auf das Internet loszulassen. Aber anfangen werden sie grundsätzlich damit, daß sie erst einmal lernen, einen Rechner vollständig auseinanderzunehmen und so wieder zusammenzusetzen, daß er auch wieder funktioniert.

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  6. *VBG*   Aber anfangen werden sie grundsätzlich damit, daß sie erst einmal lernen, einen Rechner vollständig auseinanderzunehmen und so wieder zusammenzusetzen, daß er auch wieder funktioniert   hm   *g*   na dann w체nsch ich dir viele vergn체gliche jahre *lach*   so setzt halt jeder seine priorit채ten . . .   und zu:   Merkw체rdig. Die Kids haben doch IT-Unterricht   it ist meist eingebaut in arbeitslehre - und das ist alles mögliche, angefangen von hauswirtschaft über techniklehre, betriebswirtschaftslehre und AUCH ein bisschen computer . . .    aber ich w체nsche dir von herzen viel freude bei dieser arbeit - es bereichert ungemein, kids in dieses medium zu leiten!   liebe grüße von susanne

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  7. hallo Susanne,   na dann w체nsch ich dir viele vergn체gliche jahre *lach*   Nee, das werden keine "Jahre", sondern allenfalls Stunden. Man darf die Kids ja auch nicht untersch채tzen, und vor allem die nicht, die sich f체r ein zus채tzliches Kursangebot melden. Die sind auf jeden Fall motiviert, und es geht um Klassenstufe 8 und h철her (hm, da k철nnten denn auch ein paar fr체hreife und ganz ansehnliche M채dels dabei sein - huch, daran hab ich bisher noch gar nicht gedacht).   Aber ich sehe ja auch bei dem, was hier in den Hilfegroups manchmal nachgefragt wird, welche "Grundlagen" fehlen. Und wenn es um ein Kurskonzept geht, so gehört meiner Ansicht nach ein "Schrauberkurs" zwingend dazu. Man muß tatsächlich wenigstens einmal eine Festplatte aus- und wieder eingebaut und gesehen haben, wo das DVD-Laufwerk sitzt und was der Prozessor ist, wie Speicherbausteine aussehen und welche Kabel es da alles gibt. Erst danach geht es an die Erklärung, wie man die Internetverbindung (und zwar ohne die dämliche Software von t-online oder AOL) einrichtet und was der Browser nun tatsächlich alles kann und macht. Oder was man alles mit der Textverarbeitung anstellen kann und warum man "Word" niemals als Editor für Webseiten verwenden sollte ...   it ist meist eingebaut in arbeitslehre   Hm, mag sein. Das kann mir aber ziemlich vollkommen wurscht sein.

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  8. Und ich dachte die m채ngel liegen bei Excel und Word, und die M철glichkeit sie 체bers Internet weiter zu leiten.   Ich habe ein Bericht im Fernsehen gesehen, wo sich potentieller Ausbilder sich 체ber mangelder Kenntnisse im Anwenden von Computer beklagt haben zur t채glichen Arbeit oder Lehre.   Man muß nicht unbedingt ein Internet spezialist sein, aber das benutzen können was der computer hergibt.........Internet spezialisten sind die schon, aber um chatten, spielen, usw, weiter geht es nicht, pauschal gesagt.   FG Gil

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  9.   Bitte fragt mich nicht warum ich Nachfolgendes hier "poste". Ich weiß, das hier ist wohl nicht die richtige Forumsplattform dafür. (oder?) Trotzdem "juckt´s“  mich und ich muss meinen Senf dazugeben (auf die Gefahr hin, ein Würstchen zu sein)
    "Fast jeder zweite Lehrling hat keine Ahnung von Computern"

    Im TV brachten sie auch verschiedene Beitr채ge dazu (je nach Sender)
    Dabei wurde ich teils mit erb채rmlichen Vorurteilen konfrontiert. Was mir wieder best채tigt, wie schnell man gezielt Meinungsbildung in die gew체nschte Richtung forcieren kann.
    Für mich stellt sich das dar, als ob die 500.000 Lehrlinge blöder seien, als sie sich bezüglich Internet und Computer selber einschätzen. So quasi: "Handy haben, aber nicht telefonieren können" - Soll heißen:  der PC ist für die nur zum Spielen oder Chatten da.
    Vielleicht sollte man dabei ber체cksichtigen, wer die Umfrage f체r wen durchgeführt hat. Man muss ja nicht Michael Moore sein, um der Firma Microsoft das Anliegen zu unterstellen, dass sich möglichst viele mit WORD und EXCEL befassen, wenn möglich, dann schon die KiTas (aus Firmensicht durchaus berechtigt). Übrigens, gibt es schon Microsoft Kids-Office?
    Ob ich einer Umfrage 100%-ig vertraue, durchführt von einem Institut,  das Werbewirkung unter Mediaeinflüssen analysiert und ausnutzt,  ist eine andere Frage.
    Wie sagt man? Der Zweck heiligt die Mittel.
    Wenn dabei herauskommt, dass die Schulen insgesamt mehr f체r das IT-Verst채ndnis der Sch체ler tun, oder zumindest die Betriebe soweit ausbilden wie sie es haben wollen (anstatt sich zu beklagen), soll es mir recht sein. Das war쨈s  Liebe Grüße (von einem, der hier nur meist interessiert liest und nicht schreibt)

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  10. Vielleicht sollte man dabei ber체cksichtigen, wer die Umfrage f체r wen durchgef체hrt hat. Hallo Siggi, Ich geb dir in dem Punkt recht das nicht jede Umfrage auch wirklich umbedingt ein Querschnitt der Gesellschaft darstellt!   Aber das es doch defizite gibt,besonders an den nicht grad so gesch채tzten Bildungsformen wie Haupt/- oder Sonderschulen.   Ich f체r meinen teil kann sagen ich bin auch nur ein Hauptsch체ler gewesen, nur hatte dieser Status zu meinem Jahrgang noch einen anderen Stellenwert.   Auch denke ich das diese Umfrage nicht auf alle zutrifft, aber durch die postings vorher wirst du auch gemerkt haben das es doch auf einen teil der Bev철lkerung zutrifft.   Gil hat m.E. recht das es f체rs berufsleben erst mal wichtiger ist sich mit "Word" o."Exel" etwas genauer auseinder zusetzen!   Ama gebe ich ebenfalls recht mit der Hardware sollte man eigentlich auch mal bekanschaft(ist 체brigens ein Manko von mir,aber daf체r halte ich mir jemanden der davon Ahnung hat) gemacht haben!   Ich denke da ist ein thema das noch lange nicht ausgereitz ist, und hier im Start doch eigentlich absolut richtig angesiedelt ist!

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  11. Im Prinzip wollte ich mit meinem Beitrag darauf hinweisen, dass meiner Meinung nach mit Hilfe dieser Umfrage unfair indirekt auf die M채ngel hingewiesen wird, die BersteinHexeSusanne oben sehr treffend beschrieben hat. Als Buhmann sucht man sich aber die Jugendlichen aus, von denen man quasi durch die Blume verlangt wird, sich auf eigene Kosten neben der Ausbildung und der Berufsschule "Office-konform" weiter zu bilden. Logisch w채re das lobenswert, wenn die Azubis das von sich aus tun w체rden, vorausgesetzt sie k철nnen sich das leisten. Ich denke pers철nlich, dass da auch die Eltern, die (Bildungs) Politik und die Wirtschaft gefragt sind, Aufkl채rung und Angebote in diesem Bereich kosteng체nstig (wenn nicht kostenlos) zug채nglich zu machen, denn letztendlich haben alle was davon, gerade im Zeitalter der Globalisierung, wenn der Standort Deutschland gute Bildung u.a. auch in dieser Hinsicht garantiert. Theorie und Praxis klaffen hier aber weit auseinander. Was mich st철rte, war die "Schwarze Peter"-Zuweisung, bzw. die Art der Berichterstattung. Ansonsten finde ich das Thema insgesamt sehr diskutabel. LG

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  12. Hallo Siggi,   wenn ich dich richtig verstehen sollte man die Ausbilder/Lehrer(innen) erstmal auf Trab bringen, damit sie den Sch체lern/Ausbilder in der Lage sind, es den Sch체lern/Auszubilden in der Lage sind es denen beizubringen.....   bin mit dir einer Meinung, aber   wie sieht es aus ? Wer hat interesse an was ? und außerdem wer will/kann das bezahlen.....scheibar niemandem.....entweder man will das, un mal den Auszubildeten zu nehmen; diesen Aufwand auf sich nehmen ?   Staat, mittelst채ndige Betrieben, Arbeitsamt, Auszubildeten ?   Keiner f체hlt sich zust채ndig,,,,oder....   So kommt man nicht weiter......   FG Gil   PS: bin in Belgien, habe aber 체ber 22 Jahre in DE gelebt. Und meine t철chter beherschen Office, o.a. weil man's denen beigebracht hat...die wohoen allerdings in DE.  

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