Donnerstag, 2. Februar 2012

Ich hab da mal noch né Frage...

Wenn dann in 2013 die nächsten Bundestagswahlen anstehen, und nur 2% der Bevölkerung wählen gehen, entscheiden diese 2 % dann auch darüber, welche Partei in den Bundestag einzieht?

In unserem Grundgesetz finde ich nichts darüber.

LG Mona

17 Kommentare:

  1. ich fürchte ja:-(

    das ist "demokratie" - herrschaft des volkes - dh DER TEIL des volkes, der seiner wahlmöglichkeit nachkommt

    liebe grüße
    von susanne

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  2. sehe ich genauso wie Sanne!
    Aber wenn ich ehrlich bin möchte ich auch keine Wahlen wie die z.B in den USA stattfinden.Da finde ich unsere parlamentarische Demokratie wesentlich besser.Wobei ich mir durchaus mehr Mitbestimmungsrechte des Volkes wünschte z.B in kommunaler Ebene(was die Landespolitik auch beeinflussen kann)oder z.B. bei der Wahl des repräsentativen Bundespräsidenten. Der ja m.E. das gesamte Deutsche Volk mit allen schichten wiedergeben sollte!

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  3. Uff,

    das heißt also, wenn wir drei, Sanne, Volker und meinereiner die Einzigen sind die zur Wahl gehen, entscheiden wir drei über die Partei, die einzieht.

    Da kann ich nur hoffen, dass da im "Grundgesetz" evtl. ein Absatz (Gültig wenn Mindestbeteiligung von >50%) erreicht wird, aufgenommen wird.

    Ansonsten lade ich Euch beide zum Kaffee ein und besteche Euch mit leckerem Kuchen, damit Ihr beide das wählt, was ich mir auch so wünsche. ;-))))

    LG Mona

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  4. hallo Mona,

    ich gehöre auch zu den 2%, aber nicht nur wegen Kaffee und Kuchen, sondern weil ich
    irgendwie gezwungen bin zu wählen.
    Dies ist aber eine andere Geschichte die nicht in die Verfassung gehört und Grundgesetz_lich
    noch nicht Verfassungs_pflichtig verankert ist.

    Im Namen des Volkes*g*
    grüßt Dich herzlich
    Heidi

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  5. Hallo Heidi,

    dann sind wir ja jetzt schon 4 :-)))

    Ich bestech Dich trotzdem gern mit Kaffee und Kuchen :-)

    Alsdann könnte glatt ne' Wahlparty draus werden. :-))

    Liebe Grüße zurück

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  6. Es gibt bei Bundeswahlen...
    ...in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung, d. h. es gibt keine Mindestzahl an abgegebenen Stimmen, unterhalb derer die Wahl ungültig wäre...
    Quelle: Wikipedia
    Eine Wahlbeteiligung von 2% wäre jedoch völlig unwahrscheinlich so dass man darüber m.E. gar nicht spekulieren muss...
    Je weniger allerdings wählen gehen um so größer sind die Chancen für linkes und rechtes Gesindel...
    Lieve groetjes vom
     

     

    Et es wie et es, et kütt wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange...

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  7. @ Alf,

    was wäre wenn...?

    Zitat Alf:

    "Je weniger allerdings wählen gehen um so größer sind die Chancen für linkes und rechtes Gesindel..."

    Stell Dir mal vor, alle anderen gehen wählen. :-)))

    LG Mona

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  8. UUUUUUUUUUUUUUUURRRRRRalt, aber anscheinend immer noch gültig ;-)

    ". . . stell dir vor, es ist krieg

    und keiner geht hin!"

    mann, wär' das schön!

    liebe sonntagsgrüße in die runde und dank an volker für seinen GUTEN fund!

    http://derstartspezial.multiply.com/notes/item/11?mark_read=derstartspezial:notes:11&replies_read=28

    susanne

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  9. Ich weiß nicht was die Frage soll, Mona...
    Natürlich ist eine relativ geringe Wahlbeteiligung immer ein Problem weil die Wähler, ( besonders die vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien am rechten und linken Rand ) die extreme Vorstellungen haben, gehen ganz sicher zur Wahl...

    Aber 2% Wahlbeteiligung ist absoluter Unsinn, sorry - das wird es nie geben...

    Falls Wahlergebnisse aufgrund von geringer Wahlbeteiligung einmal extrem von vorher durchgeführten Erhebungen ( Meinungsumfragen ) abweichen sollten, könnte ich mir vorstellen dass man über eine Mindestwahlbeteiligung nachdenken könnte - z.Zt. besteht jedoch m.E. gar kein Bedarf dazu...
    Lieve groetjes vom
     

     

    Et es wie et es, et kütt wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange...

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  10. Darum ist NICHT wählen immer die schlechteste Lösung. Mal abgesehen davon das man dann auch nicht motzen darf, weil wer nicht wählt hat auch nichts zu melden bei dem was dann passiert.

    @susanne
    wenn bitte ganz zitieren
    "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

    Gruß
    Joachim

    Bertolt Brecht (1898 - 1956

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  11. @ Joachim...

    Lieve groetjes vom
     

     

    Et es wie et es, et kütt wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange...

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  12. @Joachim,

    das sehe ich genauso mit der Wahlbeteiligung.

    LG Mona

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  13. Nun ja...
    ...irgendwo müsste es aber eine Untergrenze bei der Wahlbeteiligung geben - denn wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist - und Extrem-Linke oder Extrem-Rechte den Laden per Wahl übernommen haben ( hatten wir in der Weimarer-Republik ja mal mit den Nazis als Folge ) - wäre es zu spät...

    Also muss der Verfassungsschutz auf die Extrem-Linken und Extrem-Rechten aufpassen und es muss endlich dieses Geschwätz der "Nichtwähler" von den "ach so unfähigen" Politikern aufhören die man ja "So oder so" nicht wählen könne...

    Politik ist eine Zusammenfassung von Kompromissen ( so wie eine Ehe z.B. ) wo man nie seine eigenen Vorstellungen voll durchsetzen kann - und das muss man auch den Politikern und den Parteien zugestehen, finde ich...

    Lieve groetjes vom
     

     

    Et es wie et es, et kütt wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange...

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  14. "schäm" joachim,
    muss zugeben,dass ich meinen brecht doch nicht so gut kenne wie gedacht . .
    SO klingt das zitat schon GANZ anders und vor allem nicht mehr so lustig und hoffnungsfroh ...

    danke dir
    und liebe grüße euch
    von susanne

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  15.  

    Wikipedia hat folgendes geschrieben: Zitate „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ – (häufige deutsche Übersetzung seines Ausspruchs „Sometime they'll give a war and nobody will come“), gelegentlich fälschlicherweise Bertolt Brecht zugeschrieben.
    Mir ist es völlig egal...
    ...wer dieses oder andere Sprüche gebracht hat...
    Die Sprüche der ollen Sprücheklopfer sind heute eh vielfach überholt - z.B. gehen heute genug freiwillige Soldaten in die Kriege, die von niemandem gezwungen werden Soldat zu sein...
    Lieve groetjes vom
     

     

    Et es wie et es, et kütt wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange...

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  16. Also mein Freund der Bibliothekar schreibt:


    "Liebe Mona,
    es macht sich immer gut, wenn man einen berühmten Namen zitieren kann.
    Die ersten beiden Zeilen stammen aus einem Gedicht des Amerikaners Carl Sandburg, Zeile drei ("Wer zu Hause bleibt") wurde rotzfrech hineinmontiert. Der Rest ist tatsächlich von Brecht, bezieht sich aber auf den Österreicher Koloman Wallisch für den B.B. 1939 diese Kantate schrieb.

    Ich hatte zunächst auch geglaubt, dass die ganze Sache von Brecht sei, weil es sein Tonfall ist, fand es aber weder in den "Letzten Tagen der Pariser Commune" noch in den "Gewehren der Frau Carrar".

    LG Mona

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