Dienstag, 25. September 2007

Microsoft erlaubt Downgrade von Vista auf XP 24.09 | 12:22

die  brillanz dieser nachricht sollte einmal das kopieren des vollen artikels rechtfertigen:
 
Microsoft erlaubt nun den PC-Herstellern, ihren Kunden ein Downgrade von Vista zu XP anzubieten - aber nur f체r die Business- und Ultimate Edition von Vista.
 
Microsoft hat erkannt, dass der Einsatz des neuen Windows Vista in vielen Unternehmen noch nicht erw체nscht ist - m철gliche Kompatibilit채tsprobleme mit speziellen Unternehmensapplikationen halten die Firmen offenbar davon ab, Vista-PCs zu kaufen.

Weil viele Hersteller aber nur noch Vista von Microsoft bekommen konnten, musste der Software-Riese reagieren, damit er die vorsichtigen Business-Kunden nicht verliert. Ein neues Downgrade-Programm f체r die PC-Hersteller erlaubt es diesen jetzt, ihre Kunden wieder von Vista auf XP "zur체ckzubeamen" - kostenlos.

Damit nicht so viele Privatkunden zum vertrauten XP zur체ckkehren, gibt es das Programm jedoch nur f체r die Business- und Ultimate-Versionen von Vista.
Ob die PC-Hersteller es anbieten, d체rfen sie selbst w채hlen. Fujitsu legt seinen Laptops und PCs gleich eine XP-CD bei - der Kunde kann selbst w채hlen. Bei Hewlett Packard gibt es schon seit geraumer Zeit eine L철sung f체r seine Business-PCs, die f체r eine Geb체hr ein Downgrade zul채sst.

Eine Dell-Sprecherin erklärt US-Informationsdiensten gegenüber, man arbeite an einer Änderung der Online-Bestellfunktionen, die es dem Kunden erlaube, zwischen XP, Vista oder Vista mit kostenfreien Downgrade-Rechten zu wählen.

Microsoft will Herstellern ab Januar 2008 keinerlei XP-Lizenzen mehr anbieten und verlangt, dass diese nur noch Vista vorinstallieren. Die meisten Hersteller wollen aber im Sinne von Angebot und Nachfrage weiterhin XP-Rechner anbieten. Wird am Ende Linux siegen? (mk)
 
 
 

16 Kommentare:

  1. hallo Susanne,   Wird am Ende Linux siegen?   Nette Frage. Ich würde es zwar wünschen, allerdings: was heißt "siegen"?   Man muß da, denke ich, ganz anders herangehen. Die Händler sollten von dem Zwang befreit werden, "Vorinstallationen" auszuliefern. Sie sollten, wie das in den 90er Jahren noch üblich war, eben wieder "leere" PCs anbieten und dem Kunden die Wahl lassen dürfen, was er denn haben möchte. Und wenn nun ein Kunde irgendein Linux vorinstalliert haben will, soll er das auch bekonmen können, wenn er WindowsXP haben will, soll er das vorinstalliert bekommen, und wenn er denn Vista haben will - bittesehr, dann soll er auch das installiert bekommen können.   Oder er kriegt die Installations-CD mit dem gew체nschten Betreibssystem mit, um es selber zu bauen.   Das Dumme an der ganzen Geschichte ist die Firmenpolitik von Microsoft. Das hat zwar Bill Gates reich gemacht, aber zu dem unseligen Zustand geführt, daß es eben jetzt solche "vorinstallierten" Rechner zu kaufen gibt und dort die installierbaren Betriebssysteme ganz enfach vom Entwicklungsstand bei Microsoft abhängig sind.   Nat체rlich gibt es Alternativen - und hat es die ganze Zeit gegeben. Ich habe mir zum Beispiel noch nie einen Rechner mit einem vorinstallierten Betriebssystem gekauft. Aber ich habe nat체rlich durchaus sowohl XP wie auch Win2003Server wie auch Vista (Ultimate) zur Verf체gung.

    AntwortenLöschen
  2. Ob als nächstes die Apple Computer von diesem Installationszwang befreit werden? Microsoft Applikationen sollen dort ja schon laufen. Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Es gibt seit eh und je Computer mit und Computer ohne Betriebssystem zu kaufen. Natürlich nicht über Katalog oder Discountmärkten, nur im ausgesuchten Fachhandel. Aber die sollte man eh ansteuern, wenn man sich einen Rechner zulegen und eine auf sich selbst zugeschnittene Soft- und Hardwarekonfiguration haben möchte. Was das Downgrade angeht kann man nur mit dem Kopf schütteln. Erst ne große Klappe und nu den Schwanz einziehen. Microsoft hätt vielleicht im Vorfeld auf Kundenwünsche eingehen sollen.   MfG J4F

    AntwortenLöschen
  3. Hi alle,   darf ich an dieser Stelle vielleicht noch einmal auf meinen Thread hinweisen, der unmittelbar damit zusammen h채ngt?   Es ging in dem Urteil des Europ채ischen Gerichtshofs unter anderem auch um die betrieblich genutzten Rechner in Firmennetzwerken. Die Betriebe hatten bemängelt, das Windows-Betriebssysteme immer wieder Kompatibilitätsprobleme zu anderer, von den Firmen genutzter  Software mit sich brächten und selbst die Kompatibilität zwischen Vista und XP zu wünschen übrig ließe. Die Betriebe wehren sich gegen eine komplette Umstellung auf Vista nicht zuletzt wegen der nicht eingehaltenen Sanktionen der EU Kommission, die Schnittstelleninformationen und Codes an konkurrierende BS- und Software-Hersteller Ã¼bermitteln zu müssen.    Sie m체ssten, aber sie wollen nicht! Allein deshalb wird dieses Downgrade nun angeboten, nicht etwa weil Microsoft beginnt kundenfreundlicher zu denken, sondern weil ihnen der Ar... auf dem europ채ischen Markt auf Grundeis geht und sie eine Zwischenl철sung brauchen, um halbwegs gefahrlos in zweiter Instanz klagen zu k철nnen.   Es werden nun auch grundsätzlich installationsfreie Rechner zum Verkauf gefordert - zu Recht! Und Justi... die Masse der privaten User ist finanziell nicht bereit, sich einen Rechner von Dell (die von Microsoft auch zur Vorinstallation gedrängt wurden) zusammen stellen zu lassen und nicht in der Lage es kostengünstig selbst zu tun... Es geht eben auch um die "Discount-Rechner" der kleinen Privatleute.   Liebe Grüße Carol  

    AntwortenLöschen
  4. OH!   es kommt noch sch철ner *VBG*:   Gerichtsurteil: Entsch채digung wegen Windows 27.09 | 09:16   Ein Franzose wollte kein Notebook mit Windows XP und MS-Applikationen.
    Das Gericht gab ihm Recht und "Schmerzensgeld".   Der Kl채ger hatte ein typisches Acer-Notebook erstanden, vollgestopft mit Microsoft-Produkten
    nebst PowerDVD und Norton AV: Antoine Gutzwiller zahlte daf체r g체nstige 599 Euro.
    Doch es st철rte ihn, dass er bei Betriebssystem und Software keinerlei Wahlm철glichkeiten hatte.
    Von Acer verlangte er daher 311 Euro Kompensation, daf체r wollte er die Programme retounieren.

    Der Hersteller bot ihm statt dessen 30 Euro an. Gutzwiller lehnte ab und zog vor Gericht.
    Jenes gab ihm nicht nur Recht, sondern gestand ihm sogar glatte 500 Euro Schadensersatz zu,
    die Acer nun zu leisten habe. Falls das ein Pr채zedenzfall f체r die EU-Rechtsprechung werden sollte,
    d체rfte das die Landschaft der vorinstallierten Systeme geh철rig ver채ndern -
    und Microsofts wichtigstes Gesch채ftsmodell gef채hrden. (rm)

    AntwortenLöschen
  5. entschuldigt bitte die unvermuteten NOBRs *g*

    AntwortenLöschen
  6. hallo Susanne,   Falls das ein Pr채zedenzfall f체r die EU-Rechtsprechung werden sollte, d체rfte das die Landschaft der vorinstallierten Systeme geh철rig ver채ndern - und Microsofts wichtigstes Gesch채ftsmodell gef채hrden   Natürlich wäre zu wünschen, daß dies ein Präzedenzfall wird. Allerdings: wenn sich daraus eine solche Konsequenz ergeben würde, hätten das die anderen online-Nachrichtendienste - insbesondere Heise - auch gemeldet, haben sie aber nicht.   Der Typ ist allerdings wirklich sehr bescheiden gewesen.

    AntwortenLöschen
  7. tscha ama,   ich erhalte t채glich den Testticker IT-Express News worin neuigkeiten aus mehreren pc-zeitschriften zusammengefasst werden -   ich glaube nicht, dass man da eine derartige "ente" passieren lassen w체rde *g*   und entnehme ihm auch heute wieder eine passende meldung:   Microsoft verl채ngert XP-Verkaufsfrist um 5 Monate  28.09. | 13:17     Der Softwaregigant hat beschlossen den Vorg채nger von Windows Vista f체nf Monate l채nger auf dem Markt zu lassen und best채tigt so die Vorurteile von Vista-Gegnern   Windows XP wird wohl voraussichtlich noch bis zum Juni n채chsten Jahres zu haben sein. Bisher plante Microsoft den Verkauf bereits im Januar 2008 einzustellen und sich voll auf den Absatz seines neuen Betriebssystems Windows Vista zu konzentrieren. Der Softwaregigant begr체ndete die Verl채ngerung mit dem Bitten von Computerherstellern, die weiterhin einen Bedarf an dem alten Betriebssystem haben, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.

    "Wir waren wohl ein wenig zu ehrgeizig, als wir dachten, dass wir Windows XP nur ein Jahr nach dem Release von Windows Vista anbieten wollten", meint Mike Nash, ein Microsoft corporate vice president. Laut dem Softwaregiganten soll der Absatz von Windows XP im laufenden Jahr, bis Juni, f체r rund 22 Prozent der Windowsverk채ufe verantwortlich sein. Die restlichen 78 Prozent werden laut Microsoft von Windows Vista eingenommen.

    Somit geht die Diskussion um die Akzeptanz von Windows Vista in eine neue Runde (wir berichteten). (mr)   liebe grüße von susanne

    AntwortenLöschen
  8. ergoogelt stammt der artikel:   von Computerwoche.de   http://www.pcwelt.de/start/computer/notebook/news/548374/   liebe grüße von susanne

    AntwortenLöschen
  9. Hier mal ein kleiner R체ckblick ins Jahr 2006 zum Thema VORINSTALLIERTES Betriebssystem...  

    AntwortenLöschen
  10. Und hier noch zwei Artikel zum Thema von Linux verfasst ...   1. 체ber den Bericht des Globasitation Institute 2. 체ber "Patentsteuer", die jeder OS-Lizenzerwerber mitbezahlen muss   Warum die Meldung um den gewonnenen der Rechtsstreit des Herrn Antoine Gutzwiller in deutschen Online Newsseiten nicht so die Runde gemacht hat, weiß ich nicht, aber auf ausländischen Newsseiten ist die Meldung weit verbreitet.   Sch철nes Wochenende allen Carol  

    AntwortenLöschen
  11. hallo Susanne,   von Computerwoche.de   Man sollte doch bitte Erzeugnisse der BILD-Zeitung nicht so besonders ernst nehmen Sie machen zwar mit einigen Slogans ziemlich wirksame Fernsehwerbung (da wird immer einem armen Gehirnamputierten anstelle sseines Hirns entweder die Compuer-Bild oder die Computer-Woche reingstopft), aber das, was aus diesen Redaktionen kommt, ist in der Regel auf dem Niveau eines zweiten Schuljahres.   Ich bitte dich: hältst du uns denn alle wirklich für derart hirnlos, daß wir unsere Schädelvolumina jetzt mir "Bild"-Produkten auffüllen müßten?

    AntwortenLöschen
  12. hallo Carol,   Warum die Meldung um den gewonnenen der Rechtsstreit des Herrn Antoine Gutzwiller in deutschen Online Newsseiten nicht so die Runde gemacht hat, weiß ich nicht, aber auf ausländischen Newsseiten ist die Meldung weit verbreitet.   Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, daß diese "Meldung" in Europa bzw. im deutschsprachigen Raum noch nicht genügend bekannt sei. Woher du diese Behauptung nimmst, wäre gegebenenfalls nachzuweisen. Aus meiner Sicht haben wirklich _alle_ wichtigen Nachrichtenadressen eine entsprechende Meldung verbreitet. Allerdings haben sie auch alle einhellig davor gewarnt, zuviele Erwartungen in den Inhalt dieser Meldung zu investieren.
     

    AntwortenLöschen
  13.   < Ich bitte dich: hältst du uns denn alle wirklich für derart hirnlos, daß wir unsere Schädelvolumina jetzt mir "Bild"-Produkten auffüllen müßten? >   Vllt. kommst du irgendwann auch mal an einen Auftrag der Springergruppe, Ama...   ...dann wirst du zu deinen Worten stehen und ihn konsequent ablehnen m체ssen, nicht wahr...? Denn wer will schon als "hirnlos" gelten...   Lieve Groetjes vom hirnlosen <img width="28" align="center" src="http://de.msnusers.com/_Secure/0TwCJAgcXdYtki5!QzjNfFkEHzN97HuksydS2oEiE7uFJHQsOZO55yrQdHFcGd2YF

    AntwortenLöschen
  14. hi ama   Allerdings: wenn sich daraus eine solche Konsequenz ergeben w체rde, h채tten das die anderen online-Nachrichtendienste - insbesondere Heise - auch gemeldet, haben sie aber nicht   ich habe lediglich gegoogelt, um dir zu zeigen, dass die meldung KEINE ente ist, obwohl heise sie nicht bringt und andere online nachrichtendienste auch nicht   ich habe damit NICHT den nachweis der tatsache an sich bringen wollen *l채chel*   die du ja in # 13 auch selber best채tigst:   Aus meiner Sicht haben wirklich _alle_ wichtigen Nachrichtenadressen eine entsprechende Meldung verbreitet. Allerdings haben sie auch alle einhellig davor gewarnt, zuviele Erwartungen in den Inhalt dieser Meldung zu investieren.
    was daraus zu interpretieren ist, l채sst du ja auch durchblicken:   Der Typ ist allerdings wirklich sehr bescheiden gewesen   nur glaube ich nicht, dss da MEHR drin war *g* - eben schon, WEIL dieser fall automatisch zum Präzedenzfall für die EU-Rechtsprechung   wird - ob das nun angebracht ist oder nicht   liebe grüße von susanne

    AntwortenLöschen
  15.   Hallo Ama,   mein von Dir zitierter Satz bezog sich auf Deine Aussage >Allerdings: wenn sich daraus eine solche Konsequenz ergeben w체rde, h채tten das die anderen online-Nachrichtendienste - insbesondere Heise - auch gemeldet, haben sie aber nicht.<   Ich wollte mit "die Runde machen" lediglich lapidar ausdrücken, dass ich nicht weiß, ob dem 1. so ist, wie Du schreibst und alle Möglichkeiten, die in dem Urteil liegen könnten, diskutiert wurden und werden und 2. in diesem Zusammenhang festgestellt, dass die Meldung im Ausland mehr durch diverse, auch kleine Newsseiten und vor allem durch die Diskussionen in Blogs ging.  So entnahm ich es zumindest aus Google.   Sch철nen Abend und einen trockeneren Sonntag w체nscht Carol    

    AntwortenLöschen
  16. >>>Allerdings: wenn sich daraus eine solche Konsequenz ergeben w체rde,
    h채tten das die anderen online-Nachrichtendienste - insbesondere Heise - auch gemeldet, haben sie aber nicht.< <<<


    Man gugge hier

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/96518

    AntwortenLöschen