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Lieve groetjes vom
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Lieve groetjes vom
Mittwoch, 09 September 2009 13:10 von Manfred Kohlen
Das Pleistozän der Netzwerkzeit ist wieder da: ein alter Windows-Fehler von 1999 macht nun auch Windows Vista wieder Probleme.
Nur ein absichtlich falsch formatiertes Netzwerkpaket gesendet und - schwupp! - ist der PC des ungeliebten Kollegen mit einem klassischen »Blue Screen of death« konfrontiert. Der zugrundeliegende Fehler wurde zwar in Windows 2000 und XP längst gepatcht, doch im Lauf unserer schnellen Zeit sind bis zur Auslieferung von Vista wohl Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende ins Land gegangen. Der Netzwerkdinosaurier wurde in irgendeiner Höhle vergessen.
In einer seltenen Anwandlung von Alchimiekünsten hat Microsoft dem ungezähmten Biest erst einmal in bösen Worten den Fehdehandschuh entgegengeworfen. Genauer gesagt dem Entdecker, der den Drachen wieder von der Leine ließ: Laurent Gaffié hat den Fehler in Vista wiederentdeckt und veröffentlicht.
Im Security Advisory 975497 gibt MS zu, das Untier lebend in den Höhlen gelassen zu haben
Ein Angriff funktioniere auf den 32-Bit und 64-Bit Versionen von Windows Vista, benötige keinerlei Authentifizierung und könne über den in Vista immer offenen Port 445 stattfinden. Den müsse man schnellstens schließen.
Die Veröffentlichung des Bugs vor Klärung mit Microsoft sei »unverantwortlich« gewesen, schimpft Microsoft den verschreckten Gaffié. Ein Patch komme aber zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Derzeit müsse man eben mit einem Workaround Vorlieb nehmen und in der Firewall SMB v2 abschalten sowie die Ports 139 und 445 sperren.Wer in Vista das Netzwerkprofil auf »Public« setzt, ist frei von Problemen dieser Art: Nicht vorher freigegebene eingehende Netzwerkpakete sind hier automatisch gesperrt.
Übrigens: Auch Windows 7 RC ist betroffen. Der »Todesbildschirm« stirbt wohl nie. µ
Datensicherheit 09.09.2009 | 07:41
Wie angekündigt hat Microsoft fünf Updates zum September-Patchday veröffentlicht. Damit stopft man acht Lecks in Windows, die als kritisch eingestuft werden.
Je ein Leck ist in der Scripting-Engine JScript und in einem ActiveX-Control, das zum Editieren von DHTML-Inhalten genutzt wird, zu finden. Zwei Lecks lauern im Windows Media Format, das Probleme mit manipulierten ASF- und MP3-Dateien hat. Bei ersteren sorgt ein Fehler bei der Prüfung der Header-Informationen dafür, dass Code ausgeführt werden kann, bei letzteren wird durch das Öffnen der Datei ein Speicherfehler ausgelöst. Dazu kommen drei Schwachstellen in der TCP/IP-Implementation von Windows und eine im Wireless LAN AutoConfig Service (wlansvc). Das Sicherheitsleck in Microsofts Webserver IIS und das erst in dieser Woche entdeckte Leck im SMB2-Protokoll von Vista und Windows 7 bleiben einstweilen ungepatcht. Ob Microsoft hier bis zum Patchday im Oktober wartet oder außer der Reihe Updates veröffentlicht, ist noch nicht bekannt. (Daniel Dubsky)
Kommunikations tools 08.09.2009 | 16:24
Wie aus der aktuellen Roadmap des Mozilla-Projekts hervorgeht, peilt man den Herbst 2010 für die Veröffentlichung von Firefox 4 an.
Zuvor sind allerdings noch zwei größere Updates für den 3er-Entwicklungszweig geplant. Als nächstes steht Firefox 3.6 an, der bereits als Alpha vorliegt und im November veröffentlicht werden soll. Er integriert Personas und wird auf eine gute Zusammenarbeit mit Windows 7 getrimmt. Dazu kommen Performance-Verbesserungen und eine optimierte Formularvervollständigung. Voraussichtlich im März nächsten Jahres soll dann Firefox 3.7 folgen, der eine Bookmark-Synchronisation mitbringen wird und animierte Bedienoberflächen unterstützt. Plugins sollen in eigenen Prozessen laufen, um die Browser-Stabilität zu erhöhen, und Webseiten wie eine eigenständige Anwendung auch außerhalb des Browsers, wie man es derzeit mit Prism macht. Der Roadmap zufolge ist dann für Oktober oder November 2010 Firefox 4 vorgesehen, der über ein neues User Interface verfügen und eine komplette Browser-Synchronisation namens Weave an Bord haben soll. Als neue Basis für Erweiterungen wird Jetpack zum Einsatz kommen, und man will die Darstellung von Webinhalten und Browser-Oberflächen stärker in verschiedene Prozesse aufteilen, damit Firefox stabiler läuft. (Daniel Dubsky)
Datensicherheit 02.09.2009 | 09:33
Wegen Sicherheitsproblemen will Microsoft ab Mitte September Nutzer nicht aktueller Versionen des Windows Live Messengers zum Update zwingen.
Die Probleme mit der Active Template Library (ATL), die Microsoft bereits zu einem Patch außer der Reihe zwangen, betreffen auch den Windows Live Messenger. Microsoft hat sich daher entschlossen, die Nutzer des Programms zum Umstieg auf aktuelle Versionen zu zwingen. Derzeit weist man die Nutzer älterer Versionen nur auf das Vorhandensein einer neuen Version hin, doch wer das Update auslässt, wird sich demnächst nicht mehr anmelden können. Ab Mitte September müssen Nutzer des Messengers 8.1 und 8.5 ihre Programme aktualisieren, wenn sie weiter Chatten wollen, ab Ende Oktober dann auch Nutzer des Messengers 14. (Daniel Dubsky)
Hallo zusammen,
wie der Chat bei msn abgeschaltet wurde, habe ich dann einen neuen Chat bei m4a geründet.